Der Nullstand Beginnen Sie mit einer Küche, die ihren Zweck erfüllt
Vor dem ersten Materialupgrade wird eine Basis festgeschrieben: Arbeitsfolge, notwendige Geräte, erreichbarer Stauraum, ausreichend zusammenhängende Arbeitsfläche sowie Lieferung und fachgerechter Aufbau. Diese Version muss bereits alltagstauglich sein. Ein Angebot, das erst durch viele nachträgliche Extras vollständig wird, eignet sich nicht als ehrlicher Ausgangspunkt.
Das Protokoll trennt vier Ebenen. Ebene eins ist der Raum mit Wandmaßen, Öffnungen, Anschlüssen und Lieferweg. Ebene zwei ist das Möbelraster. Ebene drei enthält genau bezeichnete Materialien und Geräte. Ebene vier beschreibt, wer aufmisst, liefert, montiert, anschließt und entsorgt. Erst wenn alle vier Ebenen einen Stand haben, ist die Endsumme interpretierbar.
Der Vorteil dieser Reihenfolge: Wünsche müssen sich nicht gegen ein abstraktes Gesamtbudget behaupten. Sie werden gegen eine funktionierende Alternative gerechnet. Eine hochwertigere Front kostet dann beispielsweise 1.100 Euro zusätzlich, während die Zeichnung gleich bleibt. Sie können bewusst entscheiden, statt eine neue Komplettsumme mit einer alten zu verwechseln.